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Terug

Konzentration auf die Stärken im Planungsgespräch

Viele Organisationen sind mit dem sogenannten PVB-Gesprächszyklus vertraut, der aus einem Planungs-, Fortschritts-und Bewertungsgesprächbesteht. In der Planungssitzung werden die Leistungs- und Entwicklungsziele für den kommenden Zeitraum formuliert. Informationsquellen hierfür sind Ziele aus dem Abteilungsplan, der Stellenbeschreibung, dem Kompetenzprofil oder einer früheren Beurteilung. Wie können Sie also den Mitarbeiter noch stärker in den Zielsetzungsprozess einbeziehen?

 

Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken!

Die Konzentration auf die Stärken ist ein wichtiger Bestandteil des GOOD-Gesprächs. Dieser Ansatz konzentriert sich auf die Entdeckung und Entwicklung von Talenten zu echten Stärken. Wenn Mitarbeiter Arbeiten und/oder Aufgaben erledigen, die sie gut können und die ihnen Spaß machen, sind sie nicht nur gut darin, sondern werden auch besser darin. Spaß macht das Laufen!

 

Vor der Planungssitzung

Die Mitarbeiter können ihre Stärken vor dem Planungsgespräch anhand ihrer Antworten auf die nachstehenden Fragen ermitteln:

  • Was gibt mir die größte Arbeitszufriedenheit? Was mag ich an meiner Arbeit am meisten?
  • Von welchen Kunden, Arbeiten und/oder Rollen bekomme ich Energie?
  • Welche Art von Arbeit mache ich gerne? Welche Stärken sind dann gefragt?
  • Wofür bekomme ich oft Komplimente? Was sagt das darüber aus, worin ich gut bin?
  • Wann gehe ich pfeifend nach Hause (oder zur Arbeit)? Was habe ich also erreicht? Welche Eigenschaften von mir selbst setze ich also ein?
  • Was halte ich für einen großen Erfolg der letzten Zeit? Was habe ich getan, das zu diesem Erfolg beigetragen hat? Wie hat sich das ausgewirkt? Was sagt das darüber aus, was ich gut kann?
  • Was möchte ich im kommenden Jahr verbessern?
  • Was möchte ich in einem Jahr wissen, können und tun, was ich heute nicht weiß, kann und tue? Was möchte ich also erreicht haben?

Da die Stärken der Mitarbeiter vor dem Planungsgespräch noch nicht mit dem Inhalt der Arbeit und/oder der Rolle verknüpft sind, können die Mitarbeiter während des Gesprächs offener und deutlicher(er) sagen, wo ihr Mehrwert am größten ist und wo sie sich weiterentwickeln wollen.

 

Dienende Führung

Eigenverantwortung und dienende Führung sind zwei weitere Bestandteile des The GOOD-Gesprächs. Vor dem Gespräch reflektiert die Führungskraft die Antworten auf die drei M-Fragen:

  • Ressourcen: Welche Mittel, welches Budget, welche Instrumente, welche Zeit usw. sollte der Mitarbeiter zur Verfügung haben, um die Ziele zu erreichen?
  • Befugnis: Hat der Mitarbeiter die Befugnis, Entscheidungen zu treffen, um das Ziel zu erreichen?
  • Methode: Weiß der Mitarbeiter, wie er das Ergebnis erreichen kann, oder ist eine Schulung, ein Coaching on the job usw. erforderlich?

Im Planungsgespräch formulieren Mitarbeiter und Vorgesetzte Leistungsziele, zu denen sich der Mitarbeiter bekennt und für die er einsteht und die zur Erreichung der Abteilungsziele beitragen.

 

Aus Leistung wird Blüte

Die Idee ist, dass, wenn die Manager einen Schritt zurücktreten, ein Leistungs- und Entwicklungsklima geschaffen wird, in dem die Mitarbeiter mehr kooperieren und mehr Kontrolle über ihre Leistung und Entwicklung haben und übernehmen. Dieser Anreiz für internes Unternehmertum und persönliche Professionalität führt zu höherer Motivation und höherem Engagement und damit zu besseren Leistungen. Vor allem, wenn die Stärken des Mitarbeiters genutzt werden. Aus Leistung wird Gedeihen.

 

Tipp: einen Schritt zurückgehen

In diesem Fahrplan weicht der „Top-down“-Ansatz mehr dem „Bottom-up“-Ansatz. Natürlich werden Abteilungsziele, die sich aus der Strategie der Organisation ableiten, „auferlegt“, aber die Mitarbeiter sind eher federführend. Natürlich sind auch alle möglichen Zwischenvarianten möglich; es ist ein Prozess. Köln und Aachen sind nicht an einem Tag erbaut worden, und das gilt natürlich auch für den Übergang von der „alten Rechtsprechung“ zur „neuen Rechtsprechung“.

 

Möchten Sie mehr erfahren?

Möchten Sie mehr über das Planungsgespräch erfahren? Und wie kann man sie erneuern? Lesen Sie auch unseren Blog ‚Vorbereitung auf das Planungsgespräch: Tipps und Beispiele‘.

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