Zurück
    Blog

    Kompetenzprofile: So wenden Sie sie in Ihrer Organisation an

    Danique GeskusDanique Geskus
    24. Sept. 2024
    Kompetenzprofile: So wenden Sie sie in Ihrer Organisation an
    Funktionsprofile bilden die Grundlage Ihres Talentmanagements. Aber es kann viel Zeit kosten, sie zu erstellen. Glücklicherweise gibt es eine Möglichkeit, Funktionsprofile strategisch einzusetzen.

    Die Lösung? Fügen Sie einem Funktionsprofil ein Kompetenzprofil hinzu: ein Profil basierend auf Skills, ausgedrückt in konkretem Verhalten und Ergebnissen.

    Was ist ein Kompetenzprofil?

    Ein Kompetenzprofil kann als Teil eines Funktionsprofils betrachtet werden. Traditionelle Funktionsprofile haben den Nachteil, dass sie sich auf Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Hierarchie konzentrieren.

    Was viel genauer vorhersagt, ob jemand in einer Funktion erfolgreich ist, sind Kompetenzen: kognitive Fähigkeiten (Wissen) und Verhalten (Soft Skills).

    • Kompetenzen (Soft Skills, übertragbar)
    • Berufswissen und Erfahrung (Hard Skills, funktionsspezifisch)
    • Und – sehr wichtig – das Verhalten, das jemand zeigen muss

    Beispiel eines Kompetenzprofils

    Dies ist ein Beispiel eines Kompetenzprofils für einen HR-Manager:

    Beispiel eines Kompetenzprofils

    So erstellen Sie ein Kompetenzprofil

    Traditionell enthält ein Funktionsprofil den Funktionsnamen, die Aufgaben, die Befugnisse und die Position innerhalb der Organisation.

    Sie können daraus ein skills-basiertes Funktionsprofil machen, indem Sie hinzufügen, welche Kompetenzen und Soft Skills benötigt werden.

    1. Legen Sie die Leistungsindikatoren oder KPIs fest

    Wie messen Sie Erfolg in einer Funktion? Bestimmen Sie, welche messbaren Leistungen und Ziele ein Mitarbeiter erreichen muss.

    2. Bestimmen Sie die richtigen Kompetenzen oder Soft Skills

    Kompetenzen sind die übertragbaren, nicht funktionsspezifischen Kompetenzen, über die jemand verfügen muss. Dazu gehören z.B. Kommunikationsfähigkeiten oder Führungskompetenzen.

    Sie beschreiben Kompetenzen anhand des konkreten Verhaltens, das zum Niveau der Funktion passt.

    3. Erforderliche berufliche Fähigkeiten und Hard Skills

    Hard Skills sind die spezifischen Fähigkeiten, Erfahrungen und Kenntnisse, die für die erfolgreiche Ausführung der Funktion erforderlich sind.

    Optional können Sie bestimmte technische Fähigkeiten separat nennen, um die erforderliche Erfahrung zu verdeutlichen, wie z.B. Kenntnisse in:

    • Sprachen
    • Softwaresystemen
    • Maschinen und Betriebssystemen

    Möchten Sie mehr wissen? 👉 Hier erfahren Sie alles über den Unterschied zwischen Skills und Kompetenzen

    4. Wählen Sie das richtige Hilfsmittel zur Bestimmung von Kompetenzen und Skills

    Möchten Sie wissen, wie Sie die erforderlichen Skills, Kompetenzen und KPIs bestimmen? Dann lesen Sie weiter in unserem Blog über das Erstellen von skillbasierten Funktionsprofilen.

    Verwenden Sie in jedem Fall das richtige (Software-)Tool, um Kompetenzprofile zu erstellen.

    Am übersichtlichsten ist eine Software, um alle Stellenbeschreibungen Ihrer Organisation zusammenzuführen. Darin halten Sie alle Daten einfach aktuell und können dem richtigen Mitarbeiter die richtige Stellenbeschreibung zuordnen.

    Beispiel eines Funktionsprofils in Learned, in dem Sie die verschiedenen Kompetenzniveaus sehen können, ausgedrückt in konkretem Verhalten:

    🎯 Wenn Ihr HR-Tool automatisch Kompetenzprofile für die gängigsten Funktionen enthält, müssen Sie diese nicht selbst erstellen. Mit Learned bieten wir 2000 Stellenprofile, generiert durch KI und basierend auf branchenspezifischen Daten, in unserem kostenlosen Stellenhaus.

    4. Wählen Sie das richtige Hilfsmittel zur Bestimmung von Kompetenzen und Skills

    Wofür verwenden Sie Kompetenzprofile?

    Alle Funktionsprofile Ihrer Organisation zusammen bilden Ihr Funktionshaus. Und das ist die Grundlage des Talentmanagements und Leistungsmanagements in HR.

    Dies sind weitere Vorteile der Verwendung von Kompetenzprofilen:

    1. Klare Erwartungen

    Ein Kompetenzprofil ist eine strukturierte Methode, um die Anforderungen für gleiche oder ähnliche Funktionen zu bestimmen.

    2. Rekrutierung und Auswahl

    Bei der Rekrutierung dient ein Funktionsprofil als Grundlage für die Stellenausschreibung.

    3. Leistungsbeurteilungen

    Ein auf Skills und Kompetenzen basierendes Funktionsprofil ist die Grundlage für die Leistungsbeurteilung: Sie legen objektive Maßstäbe fest, um zu messen, wie gut ein Mitarbeiter im Vergleich zu den Stellenanforderungen abschneidet.

    4. Mitarbeiterentwicklung

    Mit Kompetenzen schaffen Sie klare Erwartungen, was jemand wissen, können und leisten muss, um für eine nächste Funktion bereit zu sein. Und darüber hinaus können Sie gezielte Trainingspläne erstellen, mit denen Mitarbeiter ihre Fähigkeiten in einem bestimmten Bereich verbessern können.

    Legen Sie los mit Kompetenzen in Ihrer Organisation

    Welche Kompetenzen und Skills gibt es? Und welche sind für die Funktionen in Ihrer Organisation relevant?

    Möchten Sie mit der Erstellung von Kompetenzprofilen beginnen? Wir helfen Ihnen auf dem Weg!

    👉 Laden Sie unsere kostenlose Vorlage mit 38 Kompetenzen herunter, um schnell mit Kompetenzprofilen zu starten

    Ontvang de nieuwste HR-tips

    Krijg 1 keer per maand onze tips, e-guides en templates direct in je mail.