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    Wie kann man mit GUTEN Gesprächen Burnouts vorbeugen?

    Danique GeskusDanique Geskus
    20. Sept. 2023
    Wie kann man mit GUTEN Gesprächen Burnouts vorbeugen?

    Ein Burnout ist ein Gefühl des Ausgebranntseins, der Leere und Erschöpfung und kann sich in Konzentrationsproblemen, Müdigkeit, Lustlosigkeit, manchmal Weinkrämpfen und chaotischem Denken äußern. Mitarbeiter, die kurz vor einem Burnout stehen, scheuen sich oft vor allem, sind schneller gereizt und weniger engagiert. Auch können sich Mitarbeiter von der Arbeit und den Kollegen zurückziehen.

    GUTE Gespräche über kleine Veränderungen mit großer Wirkung!

    Das Gefühl des Ausgebranntseins ist ein Prozess. Der Grund kann ein Ungleichgewicht zwischen Arbeitsbelastung und Belastbarkeit, Arbeit und Privatleben, unangenehme Arbeitsbeziehungen, fehlendes Arbeitsvergnügen und/oder eine unangenehme Arbeitsumgebung sein.

    In GUTEN Gesprächen kann besprochen werden, wie der Mitarbeiter selbst dieses Ungleichgewicht beseitigen kann, wie er oder sie das Arbeitsklima verbessern und wie er oder sie die Arbeitsfreude zurückgewinnen kann. Jobcrafting nennt sich das – kleine Veränderungen durchführen mit dem Ziel, die Arbeit interessanter, herausfordernder und angenehmer zu machen. Diese Anpassungen verringern die Chance auf Fehlzeiten und Burnouts. Jobcrafting formt den Job oder knetet die Arbeit anstelle der Mitarbeiter. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, bei dem Mitarbeiter sich optimal und nachhaltig in ihrer eigenen Arbeit einsetzbar halten.

    Nachfolgend zwei Tools zum Gestalten der eigenen Position:

    Fragebogen Jobcrafting kurz gefasst:

    • Erstellen Sie eine Top 10 Ihrer Aufgaben/Rollen;
    • Auf Nummer 1 steht die Aufgabe/Rolle, für die Sie die meiste Zeit aufwenden;
    • Geben Sie die Aufgaben/Rollen an, bei denen Ihre Stärken genutzt werden;
    • Geben Sie die Aufgaben/Rollen an, die Sie lieber los wären, weil sie Ihre Schwächen beanspruchen;
    • Skizzieren Sie Ihren idealen Arbeitstag/Ihre ideale Arbeitswoche? Was tun Sie dann mit wem und für wen?

    Quelle: Buch: Het GROTE gesprekkenboek

    Der Energiebecher

    Lassen Sie den Mitarbeiter vor dem GUTEN Gespräch die Aufgabe Der Energiebecher durchführen und lassen Sie ihn oder sie darüber nachdenken, wie sie Energiequellen vergrößern und Energielecks schließen können.

    Ist Ihr eigener Energiebecher momentan gut gefüllt?

    Sie können sich als einen Energiebecher sehen. Die Kunst besteht darin, den Becher gut gefüllt zu halten. Erfassen Sie, welche Aktivitäten Ihnen Energie geben und welche Aktivitäten Sie Energie kosten. Wie sorgen Sie für die richtige Balance?

    • welche Tätigkeiten geben Ihnen Energie und wie können diese noch mehr eingesetzt werden?
    • was sind Energielecks und was ist der Grund dafür?
    • können Sie Tätigkeiten, die Sie Energie kosten, anders organisieren oder mit jemand anderem tauschen?

    Wenn Sie eine Position haben, die größtenteils aus Aktivitäten besteht, die Sie Energie kosten und dies nicht zu ändern ist, stellen Sie sich dann die Gewissensfrage, ob Sie eine Position ausfüllen, die zu Ihnen passt.

    Mehr erfahren?

    Möchten Sie mehr über Personalfluktuation erfahren? Und wie Sie diese angehen können? Lesen Sie auch unseren Blog 'Personalfluktuation vermeiden: 10 Tipps & selbst berechnen!'.

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